6. November 2009

Indien

In den letzten Tagen und Wochen sind so einige Kommentare reingeflattert die ich lange nicht freigeschaltet hatte! Sorry dafuer! Auch ist es momentan schwierig auf die Kommentare zu reagieren, weil erstens die Internetverbindung sooo langsam ist, dass das Stunden brauchen wuerde, und zweitens die Tastatur doch so ihre Tuecken hat…
Aber lasst euch gesagt sein, ich freue mich natuerlich ueber alle Kommentare und werde euch hoffentlich nicht abschrecken weitere zu schreiben!

Noch ganz kurz: Ja, das Zine ist in Arbeit! Ich hab nen ersten Prototyp gemacht und wuerde es euch zuschicken, falls ihr Lust habt mitzumachen. Bis jetzt habe ich ein paar Anleitungen von mir ausgearbeitet und mal n bisschen Layout gemacht, aber es ist noch viel Platz fuer Texte, Bericht, weitere Anleitungen und sonstige Dinge…
Irgendwie moechte ich damit aber noch nicht in die Oeffentlichkeit gehen, bin aber an Reaktionen und Leuten die mitmachen wuerden interessiert!!!
Macht euch Gedanken dazu und schreibt mir ne Mail, Adresse findet ihr unter „ynfo“.

8. Oktober 2009

Eine Schaufel voll Muse

Schneller Beitrag für eine Prise Inspiration, eine Schaufel voll Muse oder eine Packung Flausen im Kopf:

Bei Bedarf bitte in den Designpodcasts von Robert Andriessen bei YDN Designguide.tv stöbern.

Das war’s dann auch schon, viel Spaß!

via precore.net

2. Oktober 2009

ehrenWORT: Lieblingsverstecke

Vor zwei Wochen habe ich schonmal beim ehrenWORT mitgemacht. Diese Woche habe ich mich gerade entschlossen auch ne Kleinigkeit beizusteuern. Heute kommt das Thema von Frau Wahn und lautet: Lieblingsverstecke.

VersteckMein Beitrag zeigt nicht unbedingt ein angenehmes, dafür ein perfektes Versteck: Das tiefe schwarze Loch!

18. September 2009

Zukunft (mission accomplished)

Versuch einer Reise in die Zukunft mittels Zeitanzug!

zukunft

Update 1: Erster Versuch fehlgeschlagen+++Statt in der Zukunft, auf kleinem Stern gelandet+++

Weiterlesen →

2. September 2009

DIY-Idol reloaded

Na, wer erkennt ihn?

reloaded

24. August 2009

try to…

Wer hat Lust mitzumachen?

try to

bastisRIKE startet einen Aufruf!

Wer hat Lust auf gemeinsame Projekte? Gemeinsame Aktionen? Gemeinsames Arbeiten?

Baust du etwas aus Holz oder nähst du etwas aus Stoff? Lötest du Schaltungen oder baust du Kinderspielzeug? Strickst oder häkelst du? Machst du etwas mit Papier oder sind Grafiken dein Ding? Ist Autotuning oder Case-Modding dein Fall? Kannst du dich für Musik, Fotos oder Bilder begeistern?

Egal in welchem Bereich du dich austobst oder dich gerne mal austoben würdest, hast du nicht Lust mitzumachen?

4. Juni 2009

Der Focus auf Selbermachen und Glück!

Hui, schon wieder macht das Selbermachen Schlagzeilen.

Der Focus nimmt sich diese Woche dem Thema „Glück, selbst gemacht“ an (Nr.23, 30. Mai 2009). Der Beitrag „Glück, Marke Eigenbau“ hat mich mit der Berichterstattung (sagt man das so?) wieder versöhnt. Zwar geht es weniger wie der Titel vermuten lassen könnte, um den ökonomischen Aspekt à la „Marke Eigenbau“, dafür wird die motivational-emotionale Seite jenseits des Gelderwerbs betrachtet. Einen solchen Blickwinkel habe ich bislang vermisst, obwohl er für das Selbermachen ganz entscheidend ist. Egal ob damit Geld verdient wird oder nicht, durch das Selbermachen erlebt man Glück. Auf das fette Supergrinsen kommt’s drauf an!

Vielleicht wäre es sinnvoll Anleitungen nicht nur in Schwierigkeitsgrade einzuteilen, sondern auch mit einem Schokoladentafelglücksumrechenfaktor zu belegen. Regal bauen = 2 Tafeln, T-Shirt sprayen = 4 Tafeln, Roboteraugen blinken lassen = 3 Tafeln Mmm könnte doch schwieriger werden als gedacht. Der Umrechenfaktor ist ja zwischen den Selbermachern völlig unterschiedlich. Da müsste vielleicht mal jemand einen Schokoladentafelglücksumrechenfaktorgenerator entwickeln…

Oh, ich bin abgeschweift, zurück zum Text!

Habt ihr den Beitrag gelesen? Ist euch das Maslow Argument „Selbermachen als Selbstverwirklichung“ aufgefallen? Ob die Autoren Blog-Kommentare lesen weiß ich nicht. Klar ist auch, dass da jeder auch selbst drauf kommen kann. Falls ihr aber nicht genau kapiert habt was damit gemeint ist, dann dürft ihr gerne die Kommentare von rbt und mir über die Maslowsche Bedürfnispyramide durchlesen und bitte ebenfalls weitere Gedanken posten!

Eine andere Textstelle finde ich aber noch spannender. Bei mir hat es ordentlich gerattert, als ich das hier gelesen habe:

„Allein das konzentrierte Tun und das Bemühen, ein Werkstück optimal zu gestalten, entfaltet eine segensreiche Wirkung – nicht nur auf das Individuum, sondern auf die Gesellschaft.“

Zwar habe ich noch nicht das darauf bezogene Buch „Handwerk“ von Richard Sennett gelesen, aber das Zitat könnte auch direkt aus der Feder eines Pädagogen mit dem Namen Kerschensteiner stammen. Ist zwar jetzt nicht weiter wichtig, aber ich möchte euch diese Info nicht vorenthalten.

Der Mann war als Reformpädagoge Anfang des 20.Jahrhunderst aktiv und richtete in München so genannte „Arbeitsschulen“ ein. In den Schulen sollten die Schüler durch die Sachlichkeit der Arbeit, also dem konzentrierten Tun und das Bemühen, ein Werkstück optimal zu gestalten, in ihrem Charakter eine segensreiche Wirkung erfahren. Labor-, Werkstatt-, Garten- und Gruppenarbeit sollten die Schüler zum tugendhaften Staatsbürger erziehen. Seine Gesamtvorstellung mag einem konservativen Gesellschaftsmodell entsprechen. Andere Arbeitspädagogen wie Gaudig oder Blonskij hatten da andere Vorstellungen. Wie auch immer. Den Gedanke von Sennett muss ich weiter verfolgen. Danke an den Focus für diesen neuen Impuls!

Ende.

P.S.: Wer macht mit bei einem Zine über DIY?

(hat tip weitergebend an bausteln)

18. Mai 2009

Betreff: DIY-Zine?

Liebes Internet,

hast du Lust bei einem DIY-Zine mitzumachen?

vielezines

Bitte sei nicht beleidigt, aber ich habe Lust ein kleines feines Zine – so aus Papier – zu machen. Ein kleines Magazin, mit Geschichten, Berichten, Buchrezensionen, Interviews, Bildern, Anleitungen und und und – halt mit Selbstgemachtem aus allen Bereichen.

Ach, jetzt nörgel nicht rum! Du weißt doch, dass du manchmal etwas zu glatt, unpersönlich und vor allem nicht „greifbar“ bist. Zudem lebst du halt doch in deiner eigenen Welt. Und hey, das ist ja auch keine „entweder-oder“ Frage. Ich mach das Blog schon weiter!

Schau, gegen was Zusätzliches kannst du doch nichts haben. Frag doch mal deine Freundin, die alte such-Gugl, die wird dir sagen, dass es in diesem Bereich nichts gibt. Okay, „CUT“ ist ein Anfang und „Selber machen“ oder „Selbst“ gibt es auch, aber das sind sozusagen die großen Pötte und ich will ein Flitzeboot. Wäre für so ein „indie“-Zine nicht noch Platz?

Bis ins kleinste Detail habe ich mir die Sache noch nicht überlegt, aber deshalb schreibe ich dir auch. Was hältst du davon? Hast du vielleicht Ideen oder Einwände?

Eine Frage die eigentlich noch viel wichtiger ist: Kennst du Leute die da gerne mitmachen würden?

Du weißt doch, dass es so viele unterschiedliche Bereiche des Selbermachens gibt. Das kann nicht einer alleine abdecken und zumal geht es auch darum mit anderen DIYlern zusammenzuarbeiten, sozusagen ein Gemeinschaftsprojekt!

Bin gespannt was du sagst,

liebe Grüße, dein Fan!

P.S.: Kannst die Mail auch gerne weiterleiten!

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Re: DIY-Zine?

Lieber Fan,

Habe mich mal schlau gemacht was zum Thema Zine in letzter Zeit geschrieben wurde. Via „magCulture“ bin ich auf diesen interessanten Bericht aus dem „guardian“ über Fanzines gestoßen. Vielleicht interessiert er dich ja.

Die such-Gugl wusste übrigens nicht so viel, aber mal schaun, ich bleib am Ball!

Bezüglich der Leute-die-mitmachen-Frage kann ich auf die Schnelle nicht viel sagen. Hab keine Ahnung, ob und überhaupt… Sobald ich was herausgefunden habe schreib ich dir Kommentare oder auch ne Mail!

Adieu,

das Internet!

14. Mai 2009

Warum Bildchen ausmalen mehr über DIY sagt, als in der Zeitung darüber steht.

DIY Bildchen
Mir scheint als haben die Print-Medien DIY als Thema entdeckt. Die Spannbreite der Zeitungen die in den letzten Tagen darüber geschrieben haben reicht von der linken Wochenzeitung „jungle-world“ bis zur Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung „Folio“. Gespannt stürze ich mich auf jeden Artikel der mir unter die Finger kommt, doch leider bin ich immer wieder auf ein Neues enttäuscht wie DIY dort gesehen und dargestellt wird.
Die einen führen eine Debatte (wie schon im letzten Beitrag erwähnt 1 vs. 2) über das Wirtschaftspotenzial des Selbermachens und ob es einem linken Anspruch gerecht wird. Die anderen schwärmen vom Glück des Heimwerkens zwischen Baumarkt, Autotuning und der Erfolgsgeschichte des Dübels.

Die Texte sind gut, nett und zielgruppengerecht. Um Kleinigkeiten wird sich nicht groß gekümmert und man verwurstet das Thema im schnellen Rhythmus des wöchentlich wechselnden Blattinhaltes: „Ein unverbrauchtes und doch altes Thema mit dem jeder was anfangen kann? Ach komm, schreib irgendetwas drüber!“

Ist ja okay, das Problem ist nur, die Ansätze greifen viel zu kurz!

Die Beschreibungen sind alle mehr oder weniger spannend, aber sie belassen es bei der Darstellung von Oberflächigkeiten. Nicht der Verkauf, nicht der Baumarkt oder das Tuning, sondern das SELBERMACHEN ist der Kern.
Selbst in Aktion treten, eine Idee weiter entwickeln, sich einen Plan überlegen, dem Drang der Umsetzung folgen, das Projekt in die Tat umsetzen und sich dabei auch irgendwie selbst verwirklichen, auf das kommt es an!
Finanzielle Aspekte, zum Beispiel beim Hausbau oder beim Kleinstauflagenverkauf, können hinzukommen, müssen es aber nicht zwingend. Vielmehr wird oftmals, wie beim Tuning oder Stricken, ordentlich Geld für das Material ausgegeben ohne einen finanziellen Gewinn dadurch zu haben. Das Gefühl etwas wirklich selbst geschaffen, etwas in dieser Form einmaliges gemacht zu haben und den „Lohn“ der Anstrengung zu ernten, das ist es den DIYlern wert. Ob der Lohn dabei durch einen Verkauf auf den zahlreichen online Marktplätzen, einen Preis beim Tuningtreffen, ein politisches Statement, ein Feierabendbier beim Hausbau oder einen anerkennenden Blick erfolgt, ist so unterschiedlich wie egal. Ein einheitliches Ziel für eine solch unterschiedliche Gruppe zu formulieren ist schwierig. Was die DIYler aber eint, ist die Aktion des Selbermachens und deshalb muss auch jede Analyse bis zu diesem Kern vordringen. Es geht weniger um den Inhalt, den verwendeten Werkstoff, um das verwendete Verfahren, die Ökonomie oder das Gebiet in dem man etwas selber macht, es geht um das SELBERMACHEN an sich! Die NZZ-Folio Redaktion deutet das manchmal an, wenn die Passion für Flugzeuge oder die Kreativität beim Stricken erwähnt wird. Insgesamt schrammt sie aber auch am Kern vorbei.

Leider kann man im Internet schlecht etwas selber anmalen, weshalb die NZZ-Folio vielleicht auch darauf verzichtet hat drei Zeichnungen aus der Print-Version online zu stellen. Schade, sie auszumalen und kreativ etwas selber zu machen hätte mehr über DIY ausgesagt, als man in vielen Artikeln darüber lesen kann.

11. Mai 2009

Mach es selbst und auch noch richtig!

Wie oft kommt es vor, dass man in einer Zeitung wörtlich zitiert wird?

Mir ist das noch nie passiert! Da freut man sich vielleicht und denkt sich so was ähnliches wie: „Woah, da hab ich mal n Statement rausgehauen“. Kann natürlich auch sein man zweifelt sofort: „Entweder der Gedanke war echt gut oder ziemlich bescheiden. Warum in aller Welt soll denn was von mir zitiert werden?“ Oder man hängt das Ego nicht so hoch und man denkt sich: „Mmm, da hab ich wohl was geschrieben was jeder schreiben kann.“ Was man auch immer denkt – man wird vermutlich nervös.

Wie oft kommt es vor, dass man in einer Zeitung zitiert wird, das Zitat aber völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist?

Das ist ja noch viel unwahrscheinlicher! Mir ist das noch nie passiert! Ab und zu hört man Politiker oder Promis klagen: „Hey, das hab ich so aber nicht gemeint!“ Oder: „Das ist jetzt aber völlig aus dem Zusammenhang gerissen.“ Was man auch immer denkt – es nervt wahrscheinlich.

Was soll ich sagen, vor vier Tagen ist es mir so ergangen!

Die Fragen waren plötzlich nicht mehr fiktiv und langweilig, sondern ziemlich real und spannend! Ne Zeitung zitiert mich! Natürlich hab ich das erst gestern mitbekommen. Wahrscheinlich hätte ich es nie erfahren, wenn mich nicht dankenswerterweise mlle a. informiert hätte. Natürlich hab ich mich zuerst einmal gefreut. Zehn Sekunden später kam dann die Nervosität! Kurz darauf war der Artikel gelesen und…und ich fühlte mich fast schon absichtlich und gezielt Missverstanden!

Auf einem Bastelblog heißt es: »Was früher die Menschen vielleicht aus Geldnot oder Zweckgedanken an die Nähmaschine trieb, wird heute durch einen kreativen und künstlerischen Ansatz ersetzt. Diese Entwicklung finde ich sehr interessant, bin gespannt, was sich da noch tut!«“ (jungle-world) (Das Original bezieht sich auf einen Beitrag, der verschiedene DIY-Bereiche vorstellt. Der Entwicklungsbegriff bezog sich dabei auf den selbstgestalteten und kreativen Umgang mit Mode und nicht auf einen »listenreichen und lustvollen Kampf gegen globale Ausbeutungsverhältnisse«.)

Gut, der Artikel sollte ne Diskussionsmeinung darstellen. Da übertreibt man mal ganz gerne, überspitzt und provoziert. Aber kann man das nicht auch mit guten Argumenten machen?

Sorry für eine wenig differenzierte Kritik, aber der Artikel ist einfach nur schlecht!

Fazit für mich: Das Zitat können die sich in die Haare schmieren! Und nein, ich bedanke mich nicht dafür!

Hab lange gebraucht um diesen Beitrag zu schreiben. Tausendmal gelöscht, umformuliert und abgebrochen. Die Qualität wurde deshalb nicht besser, aber ich konnte mich so n bisschen abreagieren. Hat insgesamt nicht sooo viel Spaß gemacht und nachdem ich eigentlich nur einen Bastelspaß toll finden darf, bitte ich darum mich in Zukunft richtig zu zitieren. DANKE!

Jeder der ne gute Kritik darüber lesen möchte sollte sich den Beitrag von mlle a. auf handmade2.0 durchlesen!

Ach ja: Und hiermit grüße ich alle „beautiful Losers“!